Das Museum der Byzantinischen Kultur in Thessaloniki hätte ein Höhepunkt dieser Reise sein sollen. 1994 nach Plänen des griechischen Architekten Kyriakos Krokos eröffnet, beherbergt es in elf Räumen eine permanente Ausstellung der Geschichte des Byzantinischen Reiches. Temporäre Ausstellungen sollten neben Veranstaltungen den Aufgabenbereich des Museums für die Öffentlichkeit ergänzen. Als erstem griechischen Museum wurde ihm 2005 der „Council of Europe’s Museum Prize“ verliehen.



Leider wurde uns an der Kassa mitgeteilt, dass von den elf Räumen derzeit wegen „Mangels an Personal“ nur die ersten vier zugänglich sind. Auch alles andere in diesem architektonisch sehr gelungenen Museum wie der Museumsshop, der mich besonders interessiert hätte, und das Café waren geschlossen. Der Eindruck eines Museums im Winterschlaf verstärkte sich noch durch die wenigen Besucher. Auf der Homepage des Museums steht davon kein Wort, nur dass die Winteröffnungszeiten in den Juni verlängert werden.

Dass in Griechenland kein Personal zu finden ist, halte ich für unwahrscheinlich. Eher dürfte kein Geld des griechischen Staates und/oder der Stadt Thessaloniki für den Vollbetrieb des Museums da sein. Schade, denn so schnell werde ich nicht mehr nach Thessaloniki kommen.

Allerdings plane ich eine Reise zum Berg Athos und der dortigen Klöster (Bewerbungen männlicher Mitfahrer werden ab sofort entgegengenommen). Vielleicht geht sich dann ja noch mal ein Besuch des Museums in Vollbetrieb aus.
It was a very big pleasure to join you and Tamara through this unforgetable journey!!! Thx a lot…☀️🤩🍀keyword: Ouzo 😉
Happy name day, Norbert!
Ja, das ist wirklich schade, wäre sehr interessant gewesen.